Corona

Die weltweite Corona-Pandemie stellt Universitäten vor eine große Herausforderung. Damit Ihr die Orientierung nicht verliert, wollen wir Euch auf dieser Seite gebündelt und übersichtlich alles rund ums Thema studentisches Leben und Corona sammeln. Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll als fortlaufend zu optimierendes Hilfsangebot verstanden werden. Bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen könnt Ihr Euch gerne bei  melden. (Bitte beachtet, dass Anfragen unter dieser Mailadresse nur bearbeitet werden, wenn sie im direkten Bezug zur Corona-Pandemie stehen. Stellt Anfragen zu z.B. Beglaubigungen oder dem Copyservice bitte an entsprechender Stelle.)

Wichtige Informationen von der Universität und dem Kreis Paderborn

Grundsätzliche Informationen zum Thema Corona-Pandemie an der Universität Paderborn erhaltet Ihr hier.

Die studentischen Arbeitsplätze im Gebäude I sowie die Lernplätze in der Mensa Academica sind fortan wieder geöffnet, genauere Informationen findet Ihr hier in der Rubrik „Aktuelle Regelungen“.

Universitätsbibliothek: Ab dem 8. Juni 2021 sind die Einzelarbeitsplätze und -räume in begrenztem Umfang wieder nutzbar. Hinsichtlich der konkreten Regelungen und Öffnungszeiten informiert Euch bitte auf der Homepage der UB.

Das Zentrale Prüfungssekretariat hat hier FAQs rund um das Thema Prüfungen in Zeiten von Corona gesammelt.

Die Lehre wird weitestgehend in digitaler Form stattfinden. Damit Ihr auch weiterhin Zugriff auf die Datenbanken der Bibo und das UPB-Netz im allgemeinen habt, ist der VPN-Client nun wichtiger denn je. Wie Ihr diesen auf Euren elektronischen Geräten installieren könnt, erklärt Euch das IMT hier.

Alles Wichtige rund um das Thema Corona in Paderborn (inkl. Statistiken und Grafiken zur Ausbreitung des Virus) findet Ihr auf den Seiten des Kreises Paderborn.

Die wichtigsten Fragen zum AStA

Vom Semesterticket ausgenommen sind Gasthörer*innen und Zweithörer*innen sowie Schwerbehinderte, die nach dem SGB IX zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs berechtigt sind und sich von der Zahlung des Semesterticketbeitrages innerhalb der Rückerstattungsfrist befreit lassen haben. Studierende, die sich ein Semester im Ausland aufhalten, können sich von der Zahlung des Semesterbeitrages zu Beginn des Semesters befreien lassen. Des Weiteren könnt Ihr bei uns einen Antrag stellen, um als sozialer Härtefall eingestuft zu werden. Welche Dokumente Ihr hierfür einreichen müsst, erfahrt Ihr unter  und hier.

Außerdem besteht seit dem Wintersemester 2020/21 die Möglichkeit auf Rückerstattung des regionalen Anteils des Semestertickets, wenn man sich nachweislich länger als vier Monate im Semester außerhalb des Geltungsraums des regionalen Semestertickets aufhält. Alle Infos hierzu findet Ihr hier.

Wenn die oben aufgeführten Bedingungen nicht zutreffen, dann besteht auch keine Möglichkeit auf Befreiung vom Semesterticket-Beitrag. Auch wenn man das Semesterticket gar nicht nutzt, das gilt auch unabhängig vom Coronavirus, muss man den Beitrag trotzdem zahlen, weil es sich hierbei um einen solidarischen Beitrag für und von allen Studierenden (außer den oben aufgeführten) handelt.

Die NRW-Verkehrsbetriebe erlassen hier auch keine coronaspezifischen Ausnahmen auf Grundlage höherer Gewalt.

Im AStA Service könnt Ihr Euch zu den untenstehenden Öffnungszeiten Beglaubigungen erstellen lassen. Bucht bitte hierfür einen Termin in diesem Tool. Alternativ könnt Ihr Euch auch per Mail unter einen Termin geben lassen. Falls Ihr Euer Semesterticket für das neue Semester noch nicht erhalten habt, können wir Euch nach Terminvereinbarung auch ein vorläufiges SeTi ausstellen. Für alle anderen Anliegen wendet Euch bitte weiterhin unter  an unsere Schreibkräfte.

Ja, diese werden weiterhin telefonisch bzw. digital angeboten. Für die Recht- und Steuerberatung bitten wir Dich, Dich vorher in diesem Formular anzumelden. Alle Infos hierzu findest Du hier.

Ebenso stehen Euch unsere Mitarbeiter*innen im Sozialbüro weiterhin telefonisch und per Mail zur Verfügung. Alle wichtigen Infos wie Sprechstundenzeiten und Kontaktdaten findet Ihr hier.

Die Sprechstunden der AStA-Referent*innen vor Ort fallen zwar derzeit aus, wir sind aber alle digital zu erreichen. Schreibt uns einfach eine Mail und dann finden wir schon einen Termin und einen Kanal, auf dem wir kommunizieren können. Unsere Email-Adressen findest Du hier.

Der Self-Service des Copyservice ist ab sofort zu unseren Öffnungszeiten wieder geöffnet. Alles weitere dazu hier. Die Fahrradwerkstatt hat zu den gängigen Öffnungszeiten weiterhin geöffnet.

Die Veranstaltungsfläche im 6. OG des AStA Stadtcampus sowie der Study Space öffnen ab dem 21. Juni 2021 wieder. Alles Wichtige findest Du hier.

Finanzierungsmöglichkeiten trotz Pandemie

Viele Studierende werden aufgrund der Corona-Pandemie nun vor finanzielle Probleme gestellt. Die hier aufgeworfenen Fragen sind mannigfaltig und komplex, sie reichen von Fragen zum BAföG, über Fragen zur pandemiebedingten Kündigung bis hin zur Frage „Wo kriege ich Hilfe, wenn ich plötzlich meine Miete nicht mehr zahlen kann?“ Der DGB Jugend hat viele dieser Fragen in einer umfangreichen FAQ-Sammlung beantwortet. Schaut am besten mal hier vorbei. Das gleiche hat der Dachverband der Deutschen Studentenwerke getan. Dessen FAQs findet Ihr hier.

Die BAföG-Bestimmungen haben sich durch Corona geändert. Wer vorher kein BAföG beziehen konnte, kann das jetzt vielleicht. Auch Studierende, die bereits BAföG beziehen, haben jetzt vielleicht Anrecht auf höhere Förderung weil z.B. die Eltern in Kurzarbeit sind. Zudem darf man neben dem BAföG jetzt auch mehr Geld verdienen, wenn man sich im Gesundheitswesen, sozialen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft engagiert.

Ein weiterer Klassiker der studentischen Finanzierungshilfen: das Wohngeld. Falls Ihr Euch vor der Coronakrise keine Gedanken über einen Antrag auf Wohngeld gemacht habt, dann ist dies jetzt vielleicht eine ernsthafte Option. Infos haben wir bereits an dieser Stelle gesammelt.

Schon länger vergeben wir vom AStA ein zinsloses Sozialdarlehen über 500 €, um Studierenden über eine finanzielle Notlage hinwegzuhelfen. Uns ist bewusst, dass dies keinen Jobausfall kompensieren kann, in einer absoluten Notlage kann es aber den Unterschied machen. Infos findet Ihr hier.

Die Darlehenskasse der Studierendenwerke vergibt ebenfalls zinslose Darlehen an Studierende in finanzieller Notlage. Im Gegensatz zum AStA-Sozialdarlehen handelt es sich hierbei auch nicht um eine einmalige Zahlung, sondern ein individueller Ratenplan für einen längeren Zeitraum kann erstellt werden. Die Daka ist auch für internationale Studierende besonders interessant, weil hierfür keine deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft vorausgesetzt wird. Infos findet Ihr hier.

Eventuell ist auch ein Studienkredit von der KfW das richtige für Euch, hier könnt Ihr bis zu 650€ pro Monat bewilligt bekommen, unabhängig vom eigenen Einkommen und dem der Eltern. Eigentlich sind diese verzinst, bis vorerst 31.12.2021 bleibt dieser aber aufgrund der Pandemie unverzinst. Infos findet Ihr hier. Informiert Euch aber bitte ausführlich über den Zinssatz nach Ablauf der aktuellen coronabedingten Maßnahmen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat seinen Nothilfefonds für Studierende, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind, bis Ende des Sommersemesters 2021 verlängert. Pro Monat kann man sich hier auf maximal 500€ in Form eines nicht rückzuzahlenden Zuschusses bewerben. Die Antragstellung erfolgt hier. Fragen hierzu beantwortet das Studierendenwerk Paderborn.

Falls Ihr Euch noch nie Gedanken über eine Bewerbung auf ein Stipendium gemacht hat, jetzt könnte der perfekte Zeitpunkt dafür sein. Viele Stipendien werden nämlich aufgrund mangelnder Bewerbungen gar nicht vergeben. Der Mythos, dass nur Hochbegabte Stipendien erhalten, stimmt ebenso wenig. Wir haben hier mal für Euch die gängigsten Datenbanken zusammengestellt.

Corona und psychische Gesundheit

Digitales Semester in der heimischen Isolation, Kontaktbeschränkung, mangelnder Austausch mit Freund*innen und Kommiliton*innen: All dies kann uns psychisch überfordern. Wir als AStA möchten aktiv dazu beitragen, die Stigmata rund um psychisches Leiden zu dekonstruieren und möchten Euch ermuntern Hilfe zu suchen, wenn Ihr diese braucht. Der Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen bietet zum Beispiel täglich von 8 bis 20 Uhr psychologische Beratung über eine speziell eingerichtete Corona-Hotline an (0800 777 22 44). Weitere Infos dazu findet Ihr hier.

Ebenso bietet die Zentrale Studienberatung der UPB regelmäßig psychosoziale Beratungen an. Dies ist kein coronaspezifisches Angebot, sondern existiert schon lange als Hilfsangebot, das Studierenden bei kleineren und größeren psychischen Belastungen hilft. Für weitere Infos schaut doch mal auf der ZSB-Website nach.

Ihr habt noch weitere Fragen? Dann schreibt uns gerne an ! Mit Eurem Input kann diese Seite nach und nach optimiert werden, sodass Euch die Suche nach Lösungen zu coronabedingten Problemen nicht allzu viel Kraft und Zeit rauben muss.