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Wie erinnern wir an den Holocaust, wenn es bald keine direkten Zeitzeug*innen mehr gibt? Und warum braucht unsere Erinnerungskultur dringend neue Perspektiven? Am 03. Juni um 18:00 Uhr liest Susanne Siegert, auch bekannt als keine.erinnerungskultur auf Social Media, im Grill|Café aus ihrem Buch „Gedenken neu denken – Erinnerungskultur, aber anders“. In „Gedenken neu denken“ plädiert Siegert für eine Erinnerungskultur, die aktiver, vielfältiger und kritischer ist. Sie fragt, welche Verantwortung die Nachfahren der Tätergeneration heute tragen, und lenkt den Blick auf NS-Verbrechen, Gedenkorte und Opfergruppen, die bislang zu wenig sichtbar sind. Die Lesung lädt dazu ein, Erinnerung neu zu betrachten: kritisch, gegenwartsbezogen und offen für Perspektiven, die bisher zu selten gehört wurden.
Wann: 03. Juni, 18:00 Uhr
Wo: Grill|Café
Kommt vorbei und diskutiert mit uns über die Frage, wie Gedenken heute und in Zukunft aussehen kann.
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