Antrag auf sozialer Härtefall

Sollte der Beitrag für das Semesterticket für Euch eine nicht zumutbare finanzielle Belastung darstellen, könnt Ihr bei uns einen Antrag stellen, um als sozialer Härtefall eingestuft zu werden. Dieser Antrag sollte am besten vor Semesterstart, bis spätestens aber zwei Monate nach Semesterstart gestellt werden.

Wird dieser Antrag bewilligt, erhält man den Beitrag für das Semesterticket (bzw. einen Teilbeitrag) zurück. Bei frühzeitiger Beantragung vor Semesterstart wird der Beitrag (bzw. ein Teilbeitrag) erlassen und man darf das Ticket selber aber behalten und weiter nutzen. Über die Höhe der Befreiung entscheidet das AStA-Sozialbüro. Wenn man diesen Antrag im AStA-Sozialbüro stellen möchte, sollte man neben einer kurzen Begründung möglichst alle Dokumente mitsenden, auf dessen Grundlage der AStA verlässlich die derzeitige finanzielle und soziale Lage der Antragsteller*innen beurteilen kann. Diese umfassen:

  • Darstellung der aktuellen finanziellen und sozialen Situation mit Nachweisen über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse, auch des Ehe-/Lebenspartners (aktueller Kontoauszug sowie die der letzten drei Monate) → Muss
  • Immatrikulationsbescheinigung des Antragssemesters → Muss
  • Eine aktuelle Leistungsübersicht → Muss
  • Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses → Muss
  • andere Einkommensquellen (z.B. BAföG, Unterhalt, Unterstützung von Familie) → Muss, wenn vorhanden
  • Wohnsituation (WG, alleine, bei Familienangehörigen) → Muss, wenn vorhanden
  • vertragliche/rechtliche Verpflichtungen → Muss, wenn vorhanden
  • familiäre Situation (Versorgung von Kindern, Angehörigen, etc.) → Muss, wenn vorhanden
  • Arbeitssituation (z.B. coronabedingter Wegfall des Arbeitsplatzes, Kurzarbeit) → Muss, wenn vorhanden
  • Nachweise über Krankheit → Muss, wenn vorhanden

Wenn die oben aufgeführten Bedingungen nicht zutreffen, dann besteht auch keine Möglichkeit auf (Teil-)Befreiung vom Semesterticket-Beitrag. Auch wenn man das Semesterticket gar nicht nutzt oder gar keine Kurse belegt, das gilt auch unabhängig von der Coronapandemie, muss man den Beitrag trotzdem zahlen, weil es sich hierbei um einen solidarischen Beitrag für und von allen Studierenden (außer der vom Beitrag Befreiten) handelt.